Weil jeder Schritt zählt

Manchmal muss man sich einfach durchkämpfen :-)

Manchmal muss man sich einfach durchkämpfen 🙂

Ich gestehe: Ich war ein Couch-Potato. Zwar hat mich die Natur mit einer sportlichen Figur gesegnet, aber eigentlich habe ich Sport immer nur phasenweise gemacht. Mal Bauchtanz, mal Step-Aerobic,  Joggen … Irgendwie blieb ich nie am Ball. Ich sah zwar immer so aus, als würde ich Sport treiben, aber am liebsten saß ich daheim hinter einem Buch oder später dem Monitor und ließ die Beine baumeln.

Und dann kam Twitter. Ich erinnere mich noch genau. Einer meiner ersten Follower war @unserweg. Er postete immer wieder Beiträge die so lauteten:

Ich war neugierig und wollte ihn anfeuern. Aber ohne Anmeldung lief da nichts. Also gut, kostet ja nichts. Ruck-zuck war ich angemeldet und konnte ihn bei seiner sportlichen Aktivität anfeuern.

Und am Ende erschien dann das Ergebnis:

Und so etwas las ich dann jeden Tag. Das spornte mich an. Und ich wollte auch angefeuert werden. Also schnappte ich mir mein Handy und stiefelte los. Zuerst ein bisschen um den Block. Dann kam irgendwann mein Mann dazu und wir gingen gemeinsam. Unsere Runde wurde immer schneller und auch immer länger. Und wir hatten Spaß dabei (hier habe ich darüber gebloggt).

Mein erster Schrittzähler

Mein erster Schrittzähler

Dann fiel mir zufällig das Hörbuch „Heilen mit Bewegung: Wie Sie Krankheiten besiegen und Ihr Leben verlängern“ von Jörg Blech in die Hände. Irgend so eine 1-Euro-pro-Hörbuch-Aktion. Ein tolles Buch, das zeigt, wie wichtig Bewegung ist. Und zwar täglich. Da ich mein Handy nicht ständig mit mir herumtragen wollte, kaufte ich mir einen kleinen Schrittzähler, der mein treuer Begleiter wurde. Mein Ziel: täglich 10.000 Schritte. (Ich könnte dich jetzt mit statistischen Zahlen zuschmeißen, wie wirkungsvoll und gut das Gehen ist, aber ich erzähle lieber von mir. Alles andere findest du ja im Buch).

Mich motivierte dieses kleine Teil ungemein. Und inzwischen habe ich es verinnerlicht. Ich stöhne nicht mehr, wenn ich im 1. Stock etwas vergessen habe und wieder zurück muss. Ich nutze meine Mittagspausen täglich, um irgendwelche Kleinigkeiten zu besorgen, die ich früher beim Wocheneinkauf erstanden hätte. Kollegen rufen ich nicht an, sondern besuche sie persönlich im Büro … Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich zu bewegen.

Aus dem kleinen Schrittzähler wurde dann Anfang des Jahres ein Fitness-Tracker, der mich jetzt Tag und Nacht begleitet. Ich liebe es, durch meine „Statistik“ zu scrollen und bin stolz wie Oskar, wenn ich sehe, wie viele Schritte ich so tagtäglich gehe.

Letztendlich ist es egal, was dich bewegt. Sei es wie bei mir (der Spaß an der Technik), sei es die Zeitschrift am Kiosk (nicht um die Ecke, sondern eins weiter), sei es, dass du Geo-Caching machst, Kräuter sammelst, Vögel im Wald beobachten willst … Egal, raus aus den vier Wänden! Jeder Schritt zählt.

Wer sich gerne von Beweisen, Zahlen, Fakten überzeugen lassen will, dem empfehle ich das erwähnte Buch von Jörg Blech. Und wer noch mit Ausreden („Keine Zeit“ o.ä.) kämpft, dem lege ich das folgende E-Book mit vielen Tricks und Tipps ans Herz: „Alltäglich beweglich: Mehr Bewegung für die Generation „Keine Zeit““ von Jasmin Schindler Patrick Hundt.

Und jetzt: beweg deine Füße! 🙂

Advertisements

2 Kommentare zu “Weil jeder Schritt zählt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s