Intervall-Fasten macht glücklich

Käse/Schinkenbrot mit Gemüse und Salat

Iss bunt – und ab und zu nichts. So funktioniert Intervallfasten

Seit ich im Juni 2015 mit Intervall-Fasten angefangen habe, bin ich ein Fan dieser Ernährungsweise. Es geht mir super gut damit, mein Gewicht ist ideal und Spaß macht es dazu auch noch. Nachdem ich inzwischen immer öfter gefragt werde, warum ich Intervallfasten mache und wie es geht, versuche ich es hier in kurzen, eigenen Worten zu beschreiben.

Was ist Intervall-Fasten?

Beim Intervallfasten wird dem Körper regelmäßig Nahrung vorenthalten. In welchem Rhythmus dies geschieht, hängt von der gewählten Form ab. Intervallfasten geht davon aus, dass der Körper, so wie in der Steinzeit, nicht daran gewöhnt ist, täglich Nahrung aufzunehmen, sondern dass der Körper „Ruhephasen“ zur Regeneration benötigt. Diese erhält er durch Nahrungsverzicht.

Welche Formen gibt es?

Am bekanntesten sind diese drei Formen: 5:2, 10in2, 16:8. Nicht erschrecken, das hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach erklärt:

5:2 / 6:1

Bei der 5:2 Diät isst man an 5 Tagen in der Woche normal, während an 2 Tagen die Kalorienzufuhr auf max. 500 kcal (bei Männern 600  kcal) runtergeschraubt wird (Wenn keine Gewichtsabnahme mehr erwünscht ist, wechselt man auf 6:1). Diese Form der Ernährung wird von mir präferiert und von ihr handelt auch mein Blogbeitrag.

10in2 (sprich: Eins-Null in zwei)

Hier wechselt ein Tag Nicht-Essen mit einem Tag Essen ab. Wie viel am Essenstag gegessen wird, kann jeder für sich entscheiden. Allein für das Wohlgefühl würde ich hier allerdings nicht so sparsam sein. Natürlich isst man nicht für zwei Tage (dann würde keine Abnahme erfolgen). Aber man sollte nicht so genau hinschauen und einfach das Essen genießen 😉

16:8

Hier erfolgt der Wechsel innerhalb eines Tages: 16 Stunden fasten, 8 Stunden Essen. Also zum Beispiel Frühstück weglassen und erst um 10 Uhr etwas essen. Dann darf bis 18 Uhr Nahrung zu sich genommen werden.
Praktizierende Muslime machen im Ramadan übrigens automatisch Intervallfasten, davon gibt es bereits die ersten dokumentierten positiven Gesundheitseffekte.

Welche Vorteile hat das Intervall-Fasten?

Ich gebe zu: die Forschung steckt noch in den Kinderschuhen. Es gibt bisher wenige Studien mit Menschen (wie oben erwähnt z. B. einige wenige nach dem Ramadan). Aufmerksam wurden die Forscher auf die positiven Effekte nach Studien mit Mäusen. Danach verbessert Intervallfasten die Blutwerte, senkt das Diabetes-Risiko und auch evtl. vorhandenen Bluthochdruck. Gleichzeitig erfolgt eine Gewichtsreduktion, weshalb diese Ernährung auch den Stempel „Diät“ erhalten hat. Aus verschiedenen Videos im Web und auch aus persönlichen Rückmeldungen in der deutschen Facebook-Gruppe oder von Freunden sprechen die Erfolge für sich (alle Links finden sich am Ende des Artikels).
Es klingt für mich logisch: ein Auto kann auch nicht im fahrenden Betrieb gewartet und repariert werden. Genau so ist es mit dem Körper. Er benötigt Ruhepausen, damit beschädigte Zellen einfacher vernichtet werden können. Dieser Zellreinigungsprozess wird als Autophagie bezeichnet und wurde bisher in der Medizin nicht sehr beachtet.

Wie lange macht man Intervall-Fasten?

Das kann jeder selbst entscheiden. Wenn es lediglich darum geht, Gewicht zu reduzieren, macht man Intervall-Fasten einfach bis zum Erreichen des gewünschten Ziels. Als Faustregel gilt: die durchschnittliche Abnahme beträgt 0,5 kg pro Woche.
Betrachtet man den gesundheitlichen Aspekt dieser Ernährungsform, spricht jedoch nichts gegen eine lebenslange Ausführung.

Wie sieht ein Fastentag bei 5:2 aus?

Jeder kann sich den Fastentag selbst so gestalten, wie er möchte. Ich persönlich fahre am besten damit, wenn ich den ganzen Tag nichts esse, viel Wasser trinke (morgens und mittags auch einen Kaffee) und erst am Abend eine passende Mahlzeit koche (bei uns in der Familie wird standardmäßig immer abends warm gegessen). Es spricht jedoch nichts dagegen, auch zwei oder drei Mahlzeiten zu sich zu nehmen, jedoch kommt man mit 500 kcal nicht sehr weit.

Hat man nicht ständig Hunger?

Das ist das Erstaunliche: Nein, man hat nicht den ganzen Tag Hunger. Für mich war Hunger immer ein angstbesetztes Thema. Bei Hunger werde ich grantig, bekomme Kopfschmerzen. Mein Magen knurrt so laut, dass es auch in Sitzungen zu hören wäre. Weshalb ich immer irgendetwas Essbares in meiner Nähe habe, egal wo ich bin.
Durch das Intervallfasten hat der Hunger für mich seinen Schrecken verloren. Er ist gar nicht schlimm. Meist sogar nicht vorhanden. Wichtig ist, dass man viel Wasser trinkt. Mittags mache ich mir oft eine heiße Tasse mit Brühe, diese tut mir sehr gut. Und von Magenknurren ist nichts auf der Arbeit zu hören.
Gut ist natürlich auch Ablenkung jeder Art: Sport, Arbeit, Hausarbeit, Spazieren gehen …

Ist man an Fastentagen schlapp?

Ich kann nur für mich sprechen: Nein, das Gegenteil ist der Fall. Ich bin fit, sogar leicht euphorisch, kann arbeiten gehen, Sport machen … fühle mich wunderbar. Ich würde sogar sagen, es hat einen leichten Suchtcharakter, so gut fühle ich mich. Lediglich die Wärmezufuhr ist etwas schwächer als sonst, weshalb ich an diesen Tagen gelegentlich friere. Aber Kaffee, Tee oder eine heiße Brühe helfen dann bestens.
Allerdings: ich bin abends früher müde. Es ist jedoch eine sehr angenehme Müdigkeit. Ich bin stolz auf den geleisteten Tag, satt vom 500kcal-Abendessen und erlaube es mir dann auch, einfach früher schlafen zu gehen. Um so schneller ist dann auch der nächste Tag da, an dem ich wieder ganz normal essen darf.

Wie ist es mit der Abnahme?

Hulahooptraining

Fasten macht nicht nur glücklich sondern auch schlank

Es funktioniert, das war in der Facebook-Gruppe immer wieder zu sehen. Wichtig bei allen, die schon „diätgeschädigt“ sind, ist, dass an den Nicht-Fastentagen normal gegessen wird. Da viele Menschen das Gefühl für „normal“ verloren haben, macht es Sinn, eine Zeitlang die Kalorien zu erfassen. Am besten läuft die Abnahme, wenn die Kalorienzufuhr zwischen Grundumsatz (BMR) und TDEE (also Grundumsatz plus Verbrauch durch körperliche Aktivität) liegt (Link zum Rechner am Ende des Artikels).

Muss man Kalorien zählen?

Zu Beginn auf jeden Fall. Zum einen sollten am Fastentag nicht mehr als 500 kcal zu sich genommen werden. Und falls ich mir nicht Rezepte aussuche, die diese Kcal-Zahl schon vorab berücksichtigen (es gibt zahlreiche Kochbücher), muss ich die Lebensmittel natürlich wiegen und die kcal ausrechnen. Es gibt dafür inzwischen einige hilfreiche Apps (FDDB, MyFitnessPal, Lifesum …)
Für diejenigen, die das Gefühl beim Essen verloren habe, empfehle ich, am Anfang auch an den Nicht-Fastentagen die Kalorien zu erfassen. Das Erfassen der Kalorien finde ich persönlich sehr lehrreich. Ich bin z. B immer wieder entsetzt, wie viele kcal z. B. das Rapsöl hat, das ich zum Anbraten verwende.

Ist es kompliziert? Brauche ich ein Buch?

Nein. Ich finde, es ist die unkomplizierteste Diät. Das Kalorienberechnen zu Beginn mag etwas Arbeit machen, aber recht schnell hat man den Dreh raus. Ich persönlich habe z. B. an den Nicht-Fastentagen nie Kalorien gezählt, und dennoch erfolgreich abgenommen (weshalb ich inzwischen auch auf 6:1 gewechselt bin, weil ich nicht mehr abnehmen will).
Ein Buch braucht man nicht. Ich persönlich fand es jedoch für mich sehr hilfreich, mich in die genauen biologischen Aspekte und gesundheitlichen Vorteile einzulesen. Zudem motiviert mich solch ein Buch, wenn auch Erfolgserlebnisse, Tricks und Tipps beschrieben sind.

Wie viel isst man an den Nicht-Fasten-Tagen?

Damit Intervallfasten auch Spaß macht und man nicht das Gefühl hat, ständig auf Diät zu sein, empfiehlt es sich, an den Nicht-Fasten-Tagen einen bestimmten Kalorienbedarf nicht zu unterschreiten.
Wenn man Abnehmen möchte sollte die Kalorienmenge an den Nicht-Fasten-Tagen zwischen Grundumsatz (BMR) und TDEE (also Grundumsatz plus Verbrauch durch körperliche Aktivität) liegen (Link zur Berechnung siehe unten).

Wenn man, so wie ich, nicht abnehmen möchte, isst man an Nicht-Fasten-Tagen einfach wie immer.

Darf ich an den Nicht-Fasten-Tagen so richtig zuschlagen?

Das kommt auf die Motivation an, weshalb ich Intervall-Fasten mache. Wenn man abnehmen will lautet die Antwort schlicht: Nein. Man wird nicht abnehmen, wenn man an den Nicht-Fastentagen übermäßig viele Kalorien zu sich führt.
Was den gesundheitlichen Aspekt angeht: Was ich in welchen Mengen an den Nicht-Fastentagen zunehme, ist individuell sehr unterschiedlich. Grundsätzlich ist eine ausgewogene Vollwertkost das Beste, was ich meinem Körper anbieten kann. Was jedoch nicht heißt, dass ich nicht auch gerne mal Lakritze, Chips oder Kuchen esse. Das mache ich auch. Ich habe mir inzwischen (Dank der Shred-Ernährung von Dr. Smith) angewöhnt, zu jedem Essen Obst oder Gemüse (oder beides) zu essen. Obst und Gemüse sind gesund und machen lange satt.
In der Facebookgruppe konnte ich übrigens sehr oft lesen, dass sich bei vielen an den Nicht-Fastentagen der Drang nach „Ungesundem“ stark verringert hat. Der Körper scheint nach einem Fastentag ganz klar die Weichen zu setzen, was er braucht.

Muss ich auf irgendetwas verzichten?

Nein! Natürlich kann man am Fastentag auch Alkohol trinken und dazu Chips essen. Mit welchen Lebensmitteln man die 500 kcal zu sich nimmt, ist prinzipiell egal. Schnell wird man jedoch feststellen, dass man davon nicht lange satt bleibt und dann Gelüste aufkommen. Also dann lieber an diesem Tag nur davon träumen – schließlich ist der nächste Tag nur wenige Stunden entfernt und man darf dann wieder.
Immer wieder erlebe ich es (und in meinem Bekanntenkreis bzw. in der Facebook-Gruppe auch) dass man an Fastentagen von etwas träumt (Torte, Eis, Süßigkeit …), sich es dann verkneift mit dem Gedanken: Morgen! Morgen kann ich das ja dann essen. Und wenn der nächste Tag dann da ist, ist die Lust darauf ganz plötzlich weg. Heute könnte ich, aber ich will gar nicht.

Also: probieren Sie es doch einmal aus? Sollten Sie gesundheitliche Probleme haben, ist es angebracht, vor der Diät einen Arzt aufzusuchen. Oder auch, um einen Vergleich der Blutwerte zu haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir im Kommentarfeld von Ihren Erfahrungen berichten oder auch Fragen stellen.

Linksammlung:

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46 Kommentare zu “Intervall-Fasten macht glücklich

  1. Ich habe nun bereits mit der Methode, oder sagen wir mit meiner 10in2 Methode seit KW30/15 bis heute ca. 15kg angenommen!
    Und mit meiner Methode meine ich, Mo, Mi und Freitag aussetzen. Samstag und Sonntags ist alles erlaubt! Di, Do esse ich zwar, aber nur einmal am Tag, abends mit meiner Frau. Dann aber ausgewogen und ja, ich esse auch Schokolade, Chips, Trotillias und Co. Und ich esse nicht wenig! Und es funktioniert trotzdem. Tagsüber schlucke ich einiges weg. Morgens geht’s mit 1,5l Wasser los. Ein Becher Kaffee muss auch sein. Arbeit: ein Espresso, 2-3 Kannen Tee à 1l. Dazu Kaffee und ggf noch etwas anderes zu trinken. Das fördert auch die Bewegung, da ich oft zur Toilette muss. Hier habe ich umgestellt und gehe nicht mehr auf gleicher Etage, sondern 2 tiefer. Dazu habe ich dann auch gleichzeitig noch eine Miniworkout. In der Mittagspause, sofern es nicht regnet, laufe ich noch die Stunde, die wir haben spazieren. Sonst betreibe ich leider nicht viel Sport. Es macht echt Laune so anzunehmen.

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  2. Hallo! Ich bin auf deine Seite gestoßen, da ich heute bei wieso einen Bericht über Intervallfasten gehört habe und mich das interessiert hat. Da war die Rede von 3:1. Da ich wirklich diätgeschädigt bin, alles versucht und jetzt durch Ernährungsumstellung 45 kg in 3 Jahren abgenommen habe, möchte ich das jetzt versuchen. Es geht nichts mehr runter. Leider kann ich momentan keinen Sport machen, da ich rechts ein Knie-Tep habe, was nach 2 Jahren immer noch nicht funktioniert und jetzt das linke dran kommt! Da ist jedes Kilo weniger, besser…
    Erstmal liebe Grüße
    Marion Vollrath

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    • Liebe Marion,
      dann wünsche ich dir viel Erfolg mit dem Intervallfasten. Schau einfach, welche Version für dich am besten geht. Ich habe 16:8 ausprobiert, aber das ist nichts für mich. Mit 5:2 (bzw. 6:1) komme ich hingegen wunderbar zurecht.
      Wenn du Fragen hast, melde dich einfach.
      Liebe Grüße
      Margit

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      • Hallo Margit!
        Ich habe mich sehr über deine Nachricht gefreut… Ja, ich hab 2 Fragen 🙈: Wieviel und in welchem Zeitraum sind deine Pfunde gepurzelt und hast du viel Sport gemacht, wenn ja, welche Art?
        Ich habe momentan noch 115 kg von irgendwann mal Höchststand 163 kg und wäre gerne dieses Jahr unter 100 kg. Eine Freundin heiratet im Sommer, da wäre es toll, die 100 geknackt zu haben😊… Aber ich mache mir keinen Stress mehr, wiege mich nur noch ab und zu! Das hab ich alles jahrelang hinter mir…
        Ganz liebe Grüße
        Marion 🤗🤗🤗

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      • Hallo Marion,
        ich kann nicht viele Pfunde angeben, weil ich nur ein paar Kilos verloren habe, denn ich liege im Normalbereich. Aus der FB-Gruppe weiß ich jedoch noch, dass es ganz unterschiedlich ist, wie viele Kilos verschwinden. Letztendlich könntest du auch sehr wenig Kalorien an den anderen (den normalen) Tagen zu dir nehmen. Aber es soll ja keine Qual sein sondern auch Freude machen (mich zumindest macht jeder Fastentag immer sehr stolz). Denn nur dann funktioniert eine Diät.
        Und schenke dir selbst Geduld. Die Pfunde kamen nicht von heute auf morgen und verschwinden auch nicht von heute auf morgen.
        Als Unterstützung könntest du dir noch das Buch „Fettlogik verstehen“ zulegen. Kostet nicht viel, wird dir aber in vielem die Augen öffnen.
        Zum Sport: ich halte mich derzeit mit Wandern/ Walking und Faszienyoga fit. Bis vor kurzem habe ich auch viel Hulahoop gemacht, musste jedoch krankheitsbedingt damit aufhören.

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  3. Hallo Margit, habe gestern das erste Mal von Intervallfasten gehört. ich habe das unbewusst seit einer Woche durchgeführt indem ich das Abendessen ausfallen lassen. Und siehe da, ich habe jeden Tag bis 500g abgenommen und war begeistert. ich bin ebenfalls Diät beschädigt und konnte mir diesen Erfolg gar nicht erklären. Super ich werde das noch einzusetzen länger ausprobieren. Danke
    Petra Warobioff

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    • Hallo Roland,
      wünsche dir viel Erfolg. Würde mich freuen, wenn du berichtest.
      Ich selbst komme mit 16/8 nicht so gut klar. Mir ist 5.2 (bzw. 6.1) lieber. Aber das ist von Person zu Person unterschiedlich.
      Probier es einfach aus.
      Liebe Grüße
      Margit

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  4. Hallo, ich habe im TV von diesem Intervallfasten erfahren. Habe schon etliche Diäten versucht, mit mehr oder weniger Erfolg. Nun möchte ich dies mal ausprobieren. Beim Fasten muss man sich 2 Tage vorher speziell vorbereiten. Muss man dies hier auch? Was ist wenn man einen Reistag macht?

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    • Liebe Tatjana,
      nein, man muss sich nicht vorbereiten. Höchstens mental 🙂
      Ein Reistag ist kein Fastentag. Es sei denn, du isst lediglich 500 kcal Reis. Das dürfte jedoch mengenmäßig nicht viel sein.
      Mir ist es dann lieber, den ganzen Tag nichts zu essen und mir abends für 500 kcal eine vollwertige Mahlzeit zu kochen, die mich satt macht.
      Aber das muss jeder selbst wissen. Probier es einfach aus.
      Liebe Grüße
      Margit

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    • Hallo Tatjana! Ich habe auch den Bericht bei „wieso “ gesehen und dad so verstanden: 3 Tage essen und ein Tag trinken. Ich fange morgen mit dem ersten Tag trinken an. Bin gespannt… Liebe Grüße Marion

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      • Hallo Marion,
        3 Tage essen und einen Tag trinken entspricht ja ungefähr dem 5:2 Rhythmus. In welchem Rhythmus man es macht, ist egal, hauptsache die zwei Fastentage liegen nicht direkt hintereinander.
        Schau einfach, wie du klar kommst. Ich persönlich brauche am Fastentag abends meine 500kcal, sonst werde ich unleidlich 😉 Ein reiner Trinktag wäre nix für mich.

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      • Huhu Margit! Ich probier das morgen mal aus. Wenn es nicht klappt, such ich mir 500kcal Gerichte im Internet raus. Ich bin so die schwarz/weisse… Entweder oder 😃😃😃 ich versuch es und werde berichten! Rundum einen schönen Tag….
        Liebe Grüße Marion

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  5. Guten Morgen, Margit,
    die Vorredner_innen habe auch ich gestern im TV vom Intervall-Fasten gehört.
    Möchte es nun auch ausprobieren. Zu meiner Person passt wohl 10in2 am Besten.
    Nun habe ich zwei Fragen dazu:
    Wenn die Kalorienzufuhr am Essenstag 150% betragen soll bedeutet das,
    150% vom BMR oder TDEE?
    Was die Getränke betrifft: Tee, Wasser, Gemüsebrühe (selbstgekocht) und Kaffee
    hört sich gut an. Leider bin ich was den Kaffee betrifft nicht so standhaft und nehme einen großen Becher morgens mit Milch. Ist das zu vernachlässigen? Eigentlich ist Milch ja kein Getränk sondern Nahrung…
    Danke im Voraus.
    Vicky

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    • Hallo Vicky,
      ich kann es dir ehrlich gesagt nicht sagen, welche Kaloriengrenze zählt. Müsste Zuhause nochmal im Buch nachlesen. Ich würde aber auf TDEE tippen.
      Das mit der Milch dürfte o.k. sein, wenn es nicht ein Cappuccino ist. Das wäre zu viel Milch. Aber gegen einen Schuss ist sicherlich nichts zu sagen.
      Ich persönlich habe durch 5:2 übrigens gelernt, Kaffee ohne Milch zu trinken. Und 1 Monat Kaffeefasten im letzten Jahr hat mich inzwischen ganz vom Kaffee abgebracht. Er schmeckt mir schlicht nicht mehr. Trinke ihn nur noch ganz, ganz selten. Das war so nicht geplant, aber ist o.k 🙂

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  6. Hallo Margit,
    nein, es ist kein Cappuccino 😉
    Sehr herzlichen Dank für die schnelle und freundliche Antwort!
    So probiere ich es nun mit 150% des TDEE und sehe was passiert.
    Hinsichtlich das Kaffee trinkens finde ich es bewundernswert, dass du keinen Kaffee mehr trinkst. Mal sehen ob ich mir das auch abgewöhnen kann.
    Ich werde berichten und freue mich über Kommentare.
    Noch einen schönen Tag!

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    • Hallo Vicky, ich habe 2011 Metabolic Balance gemacht und mir dabei auch die Milch im Kaffee abgewöhnt. Das habe ich bis heute beibehalten und so schmeckt der Kaffee wirklich nach Kaffee. Und du sparst Kalorien. Einen Versuch wäre es wert… Toi toi toi und liebe Grüße Marion 🤗

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  7. Liebe Margit, irgendwie hab ich das alles nicht so ganz verstanden. Also würde ich dich gerne um Rat fragen. Ich möchte gerne 40 kg abnehmen und wüsste gerne wie ich das Intervall fasten integrieren kann, also so ganz detaliert . Ich bin 46 Jahre alt und mache täglich Sport. Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen und danke dir schon jetzt ganz herzlich. Ganz liebe grüße
    Miriam 😊

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    • Hallo Miriam.
      Das finde ich eine super Entscheidung. Wünsche dir viel Erfolg und auch Geduld. Aber am meisten: viel Freude dabei. Das Gewicht purzeln zu sehen macht Spaß. Und auch das Nicht-Essen macht Freude.
      Deine Frage habe ich nicht ganz verstanden. Kannst du etwas ins Detail gehen? Intervallfasten kannst du immer integrieren. Je nach gewählter Form ist das halt unterschiedlich.
      Hast du die Links bzw. das Video (unten in meinem Artikel) schon gesehen?

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  8. Hallo zusammen,ich habe mir das Buch von Lena Bedow durchgelesen und dann mit dem Intervallfasten vor zwei Wochen begonnen.Ich mache das 10in2 Fassten ein Tag essen auf was ich Lust habe,denn nächsten Tag fasten.Es geht mir wunderbar dabei.An meinem Fastentag bin ich voller Energie und auch bei der Arbeit geht es mir gut.Ich bin in der Gastronomie tätig und bediene meine Gäste mit wunderbaren Menus die ich an meinem Esstag auch geniese.So und jetzt zu meinem Ergebnis ich wiege 4,5 kg weniger ohne Sport nur mit Spaziergängen mit meinen Hunden .Mache auch seit meinem 16 Lebensjahr Diäten,habe ab und zugenommen und nun denke ich das ich am Ziel angekommen bin.Mein Alter ist 55 Jahre.Wünsche Allen viel Erfolg und liebe Grüsse Maya

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    • Hallo Maya!
      Super, weiter so… Ich habe auch meinen ersten Fastentag hinter mir und auch mir ging es gut! Mirgen der 2. und ich freu mich scjon drauf😊 Ich bin im September auf die Hochzeit einer Freundin eingeladen und hoffe bis dann die 1 vorher weg zu haben…
      Liebe Grüße- auch an alle anderen – und einen schönen Abend
      Marion🤗

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  9. Hallo Margit, ich hätte da mal eine Frage! Da ich eine Geniesserin bin würde ich sehr gerne mal ein Glas Wein zu meiner Mahlzeit trinken.Soll ich ich das lieber bleiben lassen oder ist es ok?
    Liebe Grüsse Maya

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    • Meinst du am Fastentag oder an normalen Tagen? An Fastentagen würde ich es lassen, es macht einfach nicht satt.
      An normalen Tagen geht das ruhig. Allerdings hat Alkohol viele Kalorien und hemmt den Stoffwechsel. Also auch die Fettverbrennung. Würde ihn also nur selten trinken.

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  10. Guten Abend Margit
    bin jetzt in der vierten Wochen und ich muss sagen es geht mir wirklich gut.Habe jetzt 5,5 kg abgenommen und bin sehr glücklich darüber.Eine Frage habe ich trotzdem.Weil ich in der Gastronomie arbeite sind meine Essenszeiten eher späht.Das heist ich esse am Morgen ca.7 Uhr dann zu Mittag 15.00 Uhr und am Abend ca. 23.00 Uhr. Danach gehe ich zu Bett.Ich habe gelesen dass man ca. 3 Stunden bevor man schlafen geht essen soll,dass geht bei mir aber nicht.Kann ich das so weiter machen oder hast du für mich eine Möglichkeit.Wünsche einen wunderschönen Abend.
    Liebe Grüsse Maya

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    • Hallo Maya,
      das klingt doch prima. Never change a running system. Wenn das bei dir mit den 3 Stunden nicht geht, macht es keinen Sinn, sich da zu künstlich verbiegen. Behalte es einfach so bei – und weiterhin viel Erfolg!

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  11. Hallo Margit!
    Bin von der 3:1 Methode auf deine 5:2 Methode gewechselt und es geht mir prima. Freue michbimmer auf mein erstes Frühstück nach der „2“ und schaffe dann mein Frühstück gar nicht mehr 😀… 5 kg sind weg und ich bin glücklich! Und ich trinke auch statt 5 nur noch 3 Kaffee pro Tag😀.
    Liebe Grüße Marion

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  12. Hallo,
    nehme seit dem 02.01. erfolgreich ab und habe jetzt mal die 16:8 Methode probiert. Damit komme ich super zurecht und die Erfolge sind auch recht gut. Könnte mir vorstellen, auch nach Erreichen meines Wunschgewichtes diese Methode weiter zuführen.

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  13. Hallo Margit,
    habe vor vier Wochen begonnen mit der 16/8 Methode. Unter der Woche ist es auch kein Problem für mich 18 bis 20 Stunden nichts zu essen nur an den WE fällt es mir schwer die Zeiten einzuhalten. Bis jetzt ist leider noch keine Gewichtsabnahme zu verzeichnen. Hast du eventuell einen Tipp für mich?
    Gruß Sabine

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    • Hallo Sabine,
      die Abnahme erfolgt nur, wenn die Menge der zugeführten Kalorien geringer ist, als der Bedarf. Intervallfasten alleine sorgt nicht für eine Gewichtsabnahme, wenn in den 6 Stunden der Nahrungsaufnahme die volle Menge der Kalorien zu sich genommen wird.
      Kennst du deinen täglichen Bedarf und die Menge, die zu zuführst? Ich empfehle in einem solchen Fall, alle Nahrungsmittel zu wiegen und zu erfassen. Am besten mit einer App. Geht aber auch auf Papier 😉

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  14. Hallo Margit,
    Auch ich habe erst vor Kurzem vom Intervallfasten erfahren.
    Ich war bis vor 18 Jahren übergewichtig, habe mich mit zig Diäten gequält und dann mehr oder minder versehentlich durch Schwangerschaft und Stillzeit sehr viel Gewicht verloren – von 83 kg Ende der Schwangerschaft bis 48 kg Ende der Stillzeit.
    So nach und nach und nach ist mein Gewicht dann in den für mich normalen Bereich von schwankend 62-67 kg gekommen. Das Gewicht habe ich dann ohne Anstrengung über 17 Jahre gehalten.
    Nun habe ich aufgrund einer Therapie leider massig zugenommen – innerhalb eines Jahres knapp 20 kg. Das Übergewicht ist jetzt seit einigen Monaten im Stillstand.
    Da ich nicht besonders durchhaltevermögend bin, würde ich gern den 6:1-Intervall ausprobieren. Mir schwebt da vor, von Montagabend 21 Uhr bis Mittwochmorgen 9 Uhr mich auf Flüssigkeit zu beschränken.
    Meine Frage nun: eignet sich diese Methode um Gewicht zu verlieren oder ist das eher etwas, um erreichtes Gewicht zu halten?
    Es dankt für Info mit Gruß
    Sybille

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    • Hallo Sybille,
      auf Anhieb würde ich sagen, dass 6:1 mehr dem Halten dient (so ist es bei mir zumindest). Aber die Rechnung ist im Grunde so: Führst du in der ganzen Woche weniger Kalorien zu dir, als du brauchst, wirst du abnehmen. D.h. nur dann, wenn du an den „normalen“ Tagen dein Limit wirklich nie überschreitest, wirst du abnehmen. Das stelle ich mir allerdings sehr anstrengend vor. Und sehr langwierig.
      Um die Wochen-Summe zu kontrollieren, müsstest du alle Lebensmittel wiegen und notieren.
      Insofern würde ich dir zu 5:2 raten, (vorausgesetzt du isst an den normalen Tagen einigermaßen diszipliniert), da du mit größerer Wahrscheinlichkeit ein Defizit einfährst.
      Ich nehme an, die Zunahme kam nicht durch Medikamente (Wassereinlagerung)?
      Melde dich, wenn du noch etwas wissen willst.
      Liebe Grüße
      Margit

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  15. Hallo Margit!
    Ich bin 53 und habe vor 6Wochen mit dem 6/18 Fasten begonnen.Zeitmäßig kann ich diese Methode super anwenden und war sehr zuversichtlich,meine 10kg auch zu verlieren.
    Schon nach 14 Tagen fühlte ich mich körperlich viel wohler und hatte das Gefühl,auch gewichtsmäßig tut sich was.Meine Waage zeigte 2kg an,dabei blieb es leider.Kann es daran liegen,dass ich nicht ausreichend Flüssigkeit zu mir nehme (1,5l höchstens),oder liegt es am Alter?

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    • Hallo Andrea,
      ob du genügend trinkst kannst du daran feststellen, dass du ca. alle 3 Stunden zur Toilette musst und der Urin eine helle Farbe hat. Wenn der Abstand länger ist, solltest du mehr trinken.
      Zum Stillstand: solche Phasen kommen manchmal vor. Um festzustellen, ob wirklich nur Wasser zurückgehalten wird oder ob du evtl. doch „zu viele“ Kalorien zu dir nimmst, empfehle ich dir, eine Zeitlang zu wiegen und auszurechnen, wieviel kcal du in den 6 Stunden isst. Wenn du deinen Tagesbedarf ausschöpfst, wirst du leider auch mit 16:8 nicht abnehmen. Nur wenn du weniger Kalorien als benötigt, zu dir führst, kann der Körper Gewicht abbauen.
      Wünsche dir viel Erfolg!
      Liebe Grüße
      Margit

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  16. Hallo Margit,
    ich habe von Intervallfasten durch meine Kollegin erfahren. Diese isst 3 Tage normal und am 4. Tag wird gefastet.
    Das ist ganz ehrlich nichts für mich. Aber die 8/16 Methode ist ideal. Heute ist mein 11.Tag. Ich esse täglich von 9-17 Uhr ganz normal, auch Süßes. Obst nur Morgens um 9, eine halbe Stunde später dann Frühstück. Ich trinke schon immer gerne stilles Wasser, ein Vorteil der mir jetzt zugute kommt. Morgens heißes Wasser das tut gut und fördert die Verdauung.
    Ich habe mit meinem Kampfgewicht von 99,8 kg begonnen und hatte heute 96,3 kg auf der Waage. Ich bin sehr zufrieden vor allem deshalb, da ich das Intervallfasten wegen Magenschmerzen begonnen habe. Ich fühle mich super. Magenschmerzen weg und die Pfunde purzeln auch. Was Sport angeht, so mach ich einmal Wöchentlich Reha-Sport, mehr nicht.
    Das tolle ist, dass die 8/16 Methode sich optimal in die Familie integrieren lässt, ohne dass irgend jemand dies großartig merkt. Eine tolle Sache.
    Herzliche Grüße Silke

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  17. Hallo Margit,
    seit 15 Wochen mache ich jetzt Intervallfasten in der Form 5:2.
    ich nehme an den beiden „Fastentagen“ 600 kcal verteilt auf zwei Mahlzeiten
    zu mir. Die Erste hat ca. 200 kcal und die Zweite ca. 400 kcal.
    Auch bei mir funktioniert es wunderbar!!!

    Hier mal eine Auflistung der wichtigsten positiven Veränderungen:
    • meine chronischen Gelenkschmerzen sind weitestgehend verschwunden!!!
    • mein Heißhunger auf Süßes scheint tatsächlich verschwunden zu sein
    • mein Geschmack für süß hat sich verändert, einiges, was ich vor der Umstellung
    der Ernährung lecker fand, ist mir jetzt zu süß
    • wenn mein Körper mir signalisiert „ich bin satt“, esse ich jetzt in der Regel nicht
    mehr weiter, dadurch esse ich auch an den „normalen“ Tagen weniger
    • essen tue ich nur noch, wenn ich Hunger habe, nicht mehr weil es Zeit zum
    Frühstück, Mittag oder sonst was ist
    • meine Geschmacksnerven reagieren sensibler
    • meine Grundstimmung hat sich verbessert
    • ich habe deutlich häufiger das Gefühl voller Energie und Tatkraft zu sein
    • meine Leistungsfähigkeit hat sich verbessert
    • ich schlafe besser (tiefer und erholsamer) und schnarche -sehr zur Freude
    meiner Freundin- nur noch ausgesprochen selten.

    Meine messbaren Ergebnisse seit dem Start vor 15 Wochen sehen so aus:
    • Bauchumfang -8,5 cm
    • Gewicht -10,0 kg
    • BMI -2,9
    • Körperfett -6,7 kg .

    Wer mehr und detaillierter über meine Erfahrungen lesen möchte, ist herzlich eingeladen meinen Blog zu besuchen:

    https://5zu2.wordpress.com/

    Viele Grüße
    Jens

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  18. Hallo Margit,
    seit etwas über 5 Monaten mache ich jetzt Intervallfasten.
    In dieser Zeit ist die 5 zu 2 Ernährung fester und selbstverständlicher Bestandteil meines Lebens geworden.
    Seit 22.05.2017 mache ich 6 zu 1 Ernährung, das heißt ich esse an 6 Tagen in der Woche normal und mache nur noch einen „Fastentag“ in der Woche.
    Bisher konnte ich damit mein Gewicht problemlos halten und auch die gesundheitlichen Vorteile sind geblieben.
    Selbst im Urlaub ohne „Fastentage“ habe ich nicht zugenommen! Allerdings sind die Gelenkschmerzen nach fast vier Wochen ohne Intervallfasten in leichter Form wieder gekommen. Ich hoffe, mit der Wiederaufnahme des Intervallfastens werden diese sich wieder verabschieden.

    Meine messbaren Erfolge in dieser Zeit sind folgende:
    • Bauchumfang -12,0 cm
    • Gewicht -12,5 kg
    • BMI -3,6
    • Körperfett -8,2 kg .
    Spannend ist auch die Veränderung des täglichen Kalorienbedarfes durch die Gewichtsabnahme:
    – Grundumsatz -172 kcal
    – Gesamtumsatz -258 kcal.

    Wer mehr und detaillierter über meine Erfahrungen lesen möchte, ist herzlich eingeladen meinen Blog zu besuchen:

    https://5zu2.wordpress.com/

    Viele Grüße
    Jens

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